Gedanken zum Sonntag - 2. August 2020

"Nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi", schreibt der hl. Paulus. Es ist wahr. Sogar wenn ein Mensch Gott nicht liebt, wird er von IHM geliebt, weil ER die Liebe ist und ER ist treu.

Gedanken zum Sonntag - 26. Juli 2020

Wir feiern unser Patrozinium, also das Fest des Kirchenpatrons. Der hl. Christoph erlebte eine Begegnung mit Jesus, die sein ganzes Leben verändert hatte. Das ist mitten im Alltag geschehen, ohne große Ankündigung. Das kann auch uns passieren, dass wir unerwartet eine Erfahrung machen: Gott ist da! Das kann bei der Arbeit, im Urlaub, oder auch in einer Messe oder im Wald beim Spazierengehen passieren. Gott ist nämlich immer da!

Gedanken zum Sonntag - 12. Juli 2020

Jesus sagt, dass Gottes Wort in uns Menschen wirkt. Aber dafür braucht man auch unsere Offenheit, unsere Bereitschaft. Aus einem harten Stein wird nichts wachsen, aus weicher Erde sehr wohl. Ein Wort wird unterschiedlich aufgenommen. Anders reagieren wir auf die Botschaft: "Es regnet gerade", anders auf die Worte: "Ich mag dich". Die zweite Aussage lässt niemanden kalt. So sollte es auch mit dem Wort Gottes sein: es soll uns nie kalt lassen.

Gedanken zum Sonntag - 5. Juli 2020

Das heutige Evangelium erinnert mich an Weihnachten. Dort kommen zuerst die einfachen Hirten zum neugeborenen Christus, dann erst die Könige oder Sterndeuter. Hier sagt Jesus, dass nicht nur die Klugen, die Gebildeten, sondern auch die Einfachen, die Unmündigen Gott und seine Liebe erkennen können. Gott ist für alle da. Ich denke an zwei Arten, wie man Theologie studieren kann: in der Bibliothek und knieend in der Kirche. Sie schließen sich nicht aus, im Gegenteil.

Gedanken zum Sonntag - 28. Juni 2020

Jesus spricht, wir müssen (immer wieder, manchmal?) das Kreuz tragen. Nicht davonlaufen, es nicht wegwerfen, sondern tragen, wenn wir ihm, Jesus Christus, nachfolgen wollen. Warum ist das so wichtig? Vielleicht bekommen wir die Antwort, wenn wir uns eine Welt vorstellen, in der niemand sein Kreuz tragen würde, sondern alle davongelaufen wären.