Sonntag, 18. Okt. 2015

                                  

    Pfarrausflug - Pfarrwallfahrt

 

„Aus dem Dunkel dieser Nacht ist uns das Licht des Heils erwacht“

 

 P a s s i o n s s p i e l e

 

08 Uhr 30     gem. Abfahrt vom Kirchenplatz St. Christoph mit Carterbus

 

10 Uhr 00     gem. Messfeier in der Pfarrkirche Lichtenegg, anschl. Agape und Begegnung mit der Pfarrgemeinde

                        auf Wunsch auch Kirchenführung (Abfahrt 11 Uhr 45)

 

12 Uhr 00     gem. Mittagessen (Menü-Auswahl nicht im Preis  ) bis 13 Uhr 30 beim Thalwirth

 

14 Uhr 00     Besuch der Passionsspiele Kirchschlag bis 17 Uhr 30     (wir sitzen gemeinsam in Kath. II mit € 25 pro Pers.)

 

Anschl.  gem. Abschluss bei Mostheurigen

 

Verbindliche Anmeldung bitte bis 20. Sept. 2015 (Kartenreservierung wichtig!) in der Pfarrkanzlei oder Sakristei

 

Kosten(Busfahrt + Passionsspielkarte):   € 45 -     

 

 


 

 

Festen Schrittes zur Cholerakapelle

Zur alljährlichen Fußwallfahrt zur Cholerakapelle der Pfarre St. Christoph /Baden am 15. August

 

Unsere Zeit bringt es mit sich, dass wir mit rasanten Verkehrsmitteln oft das Weite suchen und achtlos an Kleinodien in unserer Nähe vorbeirauschen. Solch einem Schicksal muss sich wohl auch die kleine Kapelle „Maria Hilf“ – im Volksmund Cholerakapelle genannt - am sogenannten Burgstall im Helenental beugen. Als Ausflugsziel wahrgenommen wird dort gerade noch das Restaurant; die neugotische Wallfahrtsstätte ist wegen des Wildbewuchs kaum mehr zu sehen. Alljährlich treffen sich Pilger der Pfarre St. Christoph-Baden am 15. August dort, um einem   Gelöbnis der Stadt nachzukommen: Als im Jahre 1831 das Wiener Wohnhaus des Ehepaares Karl und Elisabeth Boldrini nicht wie andere von der Cholera heimgesucht wurde, gelobten sie, im Helenental eine Kapelle zu errichten und „dieselbe der hülf- und gnadenreichen Gottesmutter Maria“ weihen zu lassen.

Im Jahre 1833 konnte der Abt des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz die Gnadenstätte einweihen. Fortan sollte viermal jährlich ein Priester aus Heiligenkreuz die Messe lesen. Um Pilgern, die vom jenseitigen Schwechatufer kamen, den Übergang zu erleichtern, wurde ein Steg errichtet. Bis 1847 hatte das Gotteshaus einen Fassungsraum für 20 Personen. Weil die Stätte aber in der Zwischenzeit zu einem Wallfahrtsort geworden war, wurde die Kapelle ausgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt. Ein kleines Türmchen und ein Mesnerhaus kamen ebenfalls hinzu. Das Ehepaar Boldrini hatte bis zu diesem Zeitpunkt 12. 000 Gulden in den Gnadenort investiert und übertrug schließlich der Stadt Baden „auf ewige Zeiten“ ein Kapital von 7.000 Gulden mit 350 Gulden Jahreszins zur Erhaltung. In den Jahren 1889, 1892 und 1899 ließen die Stiftungskomissionäre der Stadt die Kapelle auch restaurieren. Glasfenster mit den Namenspatronen der Stifter wurden dabei eingesetzt. Auf Grund der Geldentwertung in den 20er-Jahren hörte leider die Stiftung zu existieren auf, trotzdem renovierte man in den 30er-Jahren die Cholerakappelle ein letztes Mal seitens der öffentlichen Stellen. Im Jahre 1966 konnte der Steg über die Schwechat erneuert werden. Das Areal gehört heute zur Katastralgemeinde Siegenfeld und somit zur Gemeinde Heiligenkreuz.

Zusehends hat sich in den 1980er-Jahren der bauliche Zustand der Kapelle verschlechtert, sodass bei einer Fußwallfahrt der Pfarre St. Christoph die Idee geboren wurde, die Kapelle abermals mit Spendengeldern zu restaurieren. Zahlreiche kleine Geldspenden, aber auch große Sponsoren und Firmen, die Arbeitsmaterial und Kraft kostenlos zur Verfügung stellten, waren daran beteiligt. 1992 erstrahlte sie im neuen Glanz. Weit ins Tal hinein hörte man dann wieder Glockenklang. Fußwanderer und Gläubige trafen sich dort zur gemeinsamen Andacht. Seither ist abermals fast ein Vierteljahrhundert vergangen und es erhebt sich die Frage, wie lange noch wird die kleine, romantische Kapelle für besinnliche Momente Vorbeiziehender erkennbar sein? Denn die Zeit nagt unweigerlich am Kunstwerk.      

 

 



 

DANKE

Allen, die am wunderschönen Kirtagsfest 2015 unsere Gäste waren!

Ein aufrichtiges DANKESCHÖN

Allen unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch jeden Handgriff zum wesentlichen Gelingen des Festes beigetragen haben

 

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Fronleichnamsfest - Impressionen siehe auch unter GEMEINSCHAFT

 


 

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 Neue DVD erschienen

Uraufführung der Christophorusmesse in Bild und Ton

Zu Christkönig 2014 komponierte unser Regens Chori Kapellmeister Gerhard Lagrange seine "Christophorusmesse"! Davon gibt es nun eine von Chefred. Werner Predota gestaltete DVD.
Der Film ist ca. 80 Minuten lang und beinhaltet alle Musikstücke und Reden. Der Film kostet 15 Euro.5 Euro davon würden der Pfarre als Spende zur Verfügung gestellt werden.

Erhältlich bei:
Werner Predota
T/F 0043/2252/24824
M 0043/664/5168668

 In der Pfarrkanzlei St. Christoph

 

 


 

 Festschrift und Jubiläumsmarken

Mit der Veröffentlichung des Festschrift-Buches ist es gelungen, neben einer historischen Abhandlung zum Kirchenbau auch die letzten 5 Jahrzehnte der Pfarrpastoral zu dokumentieren. Ebenso findet sich das Jubeljahr 2007 umfassend aufgearbeitet. Alle Predigten und Reden sind nachzulesen und regen so weiterhin zur Reflexion an. Bei der Präsentation wurde festgestellt, dass es schön wäre, wenn ein jeder Haushalt der Pfarre solch ein Standartwerk im Bücherregal stehen hätte. Übrigens: Als Weihnachtsgeschenk auch hervorragend geeignet. Die Jubiläumsbriefmarken wurden von der Schülerin Anna-Sophie Prosquill und von Prof. Mag. Michael Bottig gestaltet. Eine genaue Beschreibung der Marken findet sich ebenso in der Festschrift. Die Nominale beträgt € 0.55. Mit Unterstützung des Badener Briefmarkenvereins ist es gelungen ein großes Kontingent Briefmarken über die Staatsdruckerei drucken zu lassen. In Zeiten des E-Mails und dem automatisierten Frankieren ist nun St. Christoph kunstvoll auf den diversesten Aussendungen vertreten, was unsere Besonderheit durchaus heraushebt. Nicht nur für Sammler ist der Besitz der Jubiläumsmarken ein Gewinn.

Die hartgebundene 126seitige Festschrift und die beiden Jubiläumsmarken sind in der Pfarrkanzlei zu den Bürozeiten erhältlich. 

Festschrift: € 29 –

Briefmarke: € 2,50

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